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ThyssenKrupp Steel nutzt WORKABOUT PRO von Psion für RFID-Pilotversuch

Automatisierte Logistikprozesse für Brammen-Transport von Brasilien nach Deutschland

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05.06.2007

Willich, Deutschland – Psion , weltweiter Anbieter von Lösungen für mobiles Computing, drahtlose Datenerfassung, Imaging und RFID, stattet ThyssenKrupp Steel im Rahmen eines Pilotversuches mit dem Handheld-Computer WORKABOUT PRO aus. ThyssenKrupp Steel erfasst während des Pilotversuchs mit dem Workabout Pro Brammen auf ihrem Transportweg von Brasilien bis nach Deutschland. Nach Abschluss des Pilotversuchs wird ThyssenKrupp Steel fest installierte RFID-Lesegeräte verwenden. Durch den Einsatz der RFID-Technologie kann ThyssenKrupp Steel die Brammen künftig schneller und automatisiert identifizieren, etwa bei der Löschung der Ware im deutschen Binnenhafen. Der WORKABOUT PRO verfügt im Anwendungsfall bei ThyssenKrupp Steel über ein UHF-RFID-Lesemodul, einen Barcodescanner und WiFi-Anbindung. Die erste Phase des Pilotversuchs mit 1.000 Brammen wurde vor kurzem erfolgreich abgeschlossen.

Das neue Stahlwerk von ThyssenKrupp Steel in Brasilien befindet sich derzeit im Bau und soll ab Anfang 2009 jährlich fünf Millionen Tonnen Stahl erzeugen. Die Brammen werden in Nordamerika und in deutschen Walzwerken von ThyssenKrupp Steel weiterverarbeitet. Die RFID-Labels werden beim Bestücken der Brammen im Hafen von Sepetiba in Brasilien programmiert. Damit kann ThyssenKrupp Steel den gesamten Weg der Brammen eindeutig nachverfolgen. Die Daten auf dem RFID-Label werden während der Pilotphase zur Vorbereitung des künftigen Logistikprozesses mit dem Workabout Pro ausgelesen und an die zentralen IT-Systeme übertragen.

Mit einer Anwendung in der Brammenlogistik geht ThyssenKrupp Steel neue Wege, denn für die UHF-RFID-Technologie gibt es erst seit etwa zwei Jahren technische Lösungen, welche die benötigten hohen Lesereichweiten auf metallischen Objekten ermöglichen. Das internationale Beratungsunternehmen Accenture ist Implementierungspartner des Projektes.



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